Snow, Ice & Fire – Albijona Elements

Ein stimmungsvoller Abschluss der Weihnachtsferien, ein gemeinsames Innehalten – und ein echtes Abenteuer: Albijona Elements wurde für viele Fachkräfte und noch mehr Kinder und Jugendliche des Albijona-Clans zum winterlichen Höhepunkt.

Schon die Anreise durch die stillen, schneebedeckten Felder hin zum Albijona-Bauwagen in Hardehausen ließ sie aufkommen, diese besondere Winterstimmung aus Ruhe, Erwartung und leiser Aufregung. Nach und nach treffen große und kleine Abenteurer:innen ein, das Knirschen des Schnees unter den Füßen begleitet das Zusammentreffen.

Die Einladung unserer Erlebnispädagog:innen ist klar:
„Der Wald ist eurer.“

Und so verteilt sich die Gruppe begeistert im winterlichen Gelände. 
Feuerholz wird gesammelt, Birkenrinde gesucht, Ideen ausgetauscht. 
Wie entfachen wir gemeinsam ein Feuer? Wer übernimmt welche Aufgabe?
Ob beim Entzünden des großen Feuerkorbes, beim Formen der Zimtschnecken oder beim Erkunden von Wald, Feld und dem romantisch vereisten See – die Kinder und Jugendlichen begegnen jeder Herausforderung mit Neugier, Engagement und oft erstaunlicher Fachkenntnis.

Als die Zimtschnecken (für manch einen etwas zu) knusprig aus der Glut kommen und gegessen, die Hügel erkundet und glattgerutscht sind und die Dunkelheit sich trotz mondbeschienener Schneelandschaft langsam ausbreitet, bricht die Gruppe erneut auf. Ausgerüstet mit Taschenlampen geht es hinaus in die nächtliche Winterwelt – eine Entdeckungsreise zwischen Staunen und Gänsehaut.

Für die einen ein wenig unheimlich, für die anderen einfach nur wunderschön, erreichen die Nachtwanderer schließlich eine kleine Anhöhe. 
Dort wartet ein ganz besonderes Erlebnis:
Taschenlampen aus. Münder zu. Der Solopfad beginnt.

Je nach Mut und Stimmung machen sich Kinder, Jugendliche und Fachkräfte einzeln oder zu zweit schweigend und sehr, sehr aufmerksam auf einen nur von Kerzen und Knicklichtern gesäumten Weg. 
Der stimmungsvoll beleuchtete Pfad führt hinab in ein dunkles Tal, wo die Stille lediglich vom Rauschen eines kleinen Flusses durchbrochen wird. 
Wer ihn überquert, erkennt auf einer Anhöhe endlich vertraute Silhouetten: 
Bekannte Gesichter, die die mutigen Abenteurer:innen empfangen.

Stolz und sichtlich gestärkt kehren schließlich alle zum Bauwagen zurück. In einer gemeinsamen Abschlussrunde wird das Feuer gelöscht, das Lager aufgeräumt und die winterliche Landschaft wieder sich selbst und ihren tierischen Bewohnern überlassen.

Ein intensives Erlebnis voller Gemeinschaft, Naturverbundenheit und ganz sicher auch ein wenig persönlichem Wachsen.

Ein herzliches Dankeschön an die Organisator:innen dieses ganz besonderen Winterabenteuers.

Wiebke Rikus